Amtliche     BDR-Einsätze     Kontakt BDR     Suchen     Mein Konto  
Hauptmenü 
Lizenzverwaltung/-anträge
BDR
Radsportjugend
Landesverbände
Disziplinen
Termine
Ergebnisse
Regularien/Formulare
Reglements
Alterskl. / Kategorien
Satzung u. Ordnungen
Formulare / Downloads
Gebührenkatalog
StVO
Anti-Doping - NADA
Leistungsdiagnostik
Radreisen
Radsporthandel
Termine heute / Woche
Impressum
Datenschutz
RSS-Feed  
Mein Konto
Home


Hot Links 
rad-net Hallenradsportportal
Das rad-net Breitensport-Portal
Breitensport-Termine
rad-net Vereinssuche
Rennsportergebnisse
rad-net-Ranglisten
MTB-Ranglisten powered by rad-net
Wettkampfausschreibungen
rad-net Sportlerportraits
rad-net Teamportraits
MTB-Bundesliga
Straßen-Rad-Bundesliga 2013
BMX-Racing
Aktuelle Infos zu Deutschen Meisterschaften
BDR-Ausbildung

Wer ist online? 
Zur Zeit sind 0 Gäste und 440 Mitglied(er) online.

Sie sind ein anonymer Benutzer. Sie können sich hier anmelden

Login 
Benutzername

Passwort

Registrieren / Info


Arg gebeutelt bei der Tour: Maximilian Schachmann. Foto: Olivier Matthys/AP/dpa
31.08.2020 11:03
Schachmanns Tour der Leiden: «Schmerz-Level sinkt»

Sisteron (dpa) - Der letzte Termin des Tages führt Maximilian Schachmann regelmäßig in das Zimmer von Osteopath Markus Stephani. «Da habe ich dann eine Sonderbehandlung, um das Schlüsselbein wieder locker zu bekommen», berichtet der Berliner Radprofi.

Eine Spezialeinheit, damit der 26-Jährige seine Tour der Leiden auf den Landstraßen Frankreichs fortsetzen kann. Denn seit zwei Wochen quält sich Schachmann mit einem Schlüsselbeinbruch herum. Erlitten bei der Lombardei-Rundfahrt, als ihn eine betagte Frau - wie auch immer sie mit ihrem SUV auf die Strecke gelangt war - abräumte.

Das Ende aller Tour-Träume? Nicht so bei Schachmann. Ihm sei bescheinigt worden, dass er sehr schmerztolerant sei, sagt er. Manche würden ihn auch als wahnsinnig bezeichnen. Jedenfalls saß Schachmann trotz einer Verletzung, die normalerweise eine Ausfallzeit von sechs Wochen nach sich zieht, zwei Tage nach dem Sturz wieder auf der Rennmaschine. «Seitdem sinkt mein Schmerz-Level von Tag zu Tag», versichert der deutsche Meister von 2019.

Dass es durchaus funktioniert, zeigte er etwa auf der Bergetappe am Sonntag. War er beim Auftakt im Regen von Nizza noch «wie meine Omi» die Abfahrten runtergefahren, hielt sich der Allrounder am Tag darauf bereits in der Favoritengruppe an der Seite von Teamkollege Emanuel Buchmann, Egan Bernal und Co. auf. Am Ende wurde er sogar Neunter. «Das Ergebnis hat gezeigt, dass ich konkurrenzfähig bin», sagt der Radprofi und berichtet von einem weiteren Erfolgserlebnis: «Ich konnte sogar eine Trinkflasche annehmen.»

Ob er es bis nach Paris schafft? «Ich kann nicht in die Glaskugel schauen. Das Wichtigste ist für mich hier, dass ich nicht stürze», sagt Schachmann und fügt hinzu: «Für mich ist der erste Ruhetag ein wichtiges Zwischenziel.» Dann sei er halbwegs über den Berg. Der Bruch auf der rechten Seite sei «relativ stabil», musste nicht operiert werden. Muskeln, Bänder und blaue Tape-Bänder halten die Stelle zusammen. Und trotzdem: Jedes Schlagloch, jeder Griff an die Bremse bereitet höllische Schmerzen.

Schachmann hat prominente Vorgänger in der langen Tour-Historie. Der Amerikaner Tyler Hamilton brach sich 2003 zu Beginn der Rundfahrt das Schlüsselbein und kämpfte sich bis auf Platz vier der Gesamtwertung vor. Und 1983 verteidigte Pascal Simon trotz einer schweren Schulterverletzung tagelang tapfer sein Gelbes Trikot.

Das Bora-hansgrohe-Team ist das Risiko mit Schachmann bewusst eingegangen. «Wenn wir nicht gedacht hätten, dass er eine gute Tour fahren kann, hätten wir ihn nicht nominiert. Wir werden versuchen, eine Etappe zu gewinnen. Auch mit Max, warum nicht?», meinte Sportdirektor Enrico Poitschke.

Und auch Schachmann betont, dass er die Tour-Nominierung durch seine Leistungen gerechtfertigt habe. Noch vor der Corona-Pause hatte Schachmann die Traditions-Rundfahrt Paris-Nizza gewonnen, beim Neubeginn knüpfte er gleich an seine starken Vorstellungen an. Und bei der Tour will er sich schließlich austesten, wie gut er eine dreiwöchige Rundfahrt durchstehen kann. Womöglich will er zukünftig auch mal in Richtung Gelbes Trikot gehen.

Im vergangenen Jahr musste er bei der Tour aufgeben, nachdem er drei Knochenbrüche in der linken Mittelhand beim Einzelzeitfahren in Pau erlitten hatte. Das soll ihm diesmal nicht noch einmal widerfahren.


Zurück




Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, das unsere Seiten urheberrechtlich geschützt sind und ausschließlich zur persönlichen Information des Nutzers dienen. Jegliche Verwertung, Vervielfältigung, Weiterverbreitung oder Speicherung in Datenbanken unserer zur Verfügung gestellten Informationen sowie gewerbliche Nutzung sind untersagt bzw. benötigen eine schriftliche Genehmigung.

Erstellung der Seite: 0.014 Sekunden  (radnet)