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Lisa Brennauer (re.) erkämpfte sich in Plouay den sechsten Rang. Foto: BDR
27.08.2020 15:52
Van Vleuten holt sich auch den EM-Titel

Plouay (rad-net) - Weltmeisterin Annemiek van Vleuten hat die Straßen-Europameisterschaft der Frauen gewonnen. Nach einem äußert spannenden Finale ließ die Niederländerin im Zweiersprint die Italienerin Elisa Longo Borghini hinter sich. Dritte wurde Katarzyna Niewiadoma aus Polen. Die Deutsche Meisterin Lisa Brennauer wurde Sechste.

Die Favoritinnen fackelten nicht lange, da das Rennen mit 109 Kilometern für eine Meisterschaftsrennen auch nicht sonderlich lang war, obendrein machte es viel Regen den Damen schwer. Bereits nach rund 35 Kilometern zeigten sich alle Favoritinnen an der Spitze des Feldes. Das Tempo war hoch und es gab einige Attacken. Daraus entstand eine vierköpfige Spitzengruppe mit Christine Majerus (Luxemburg), Marta Lach (Polen), Demi Vollering (Niederlande) und Hannah Barnes (Großbritannien). Kurze Zeit später schlossen acht Fahrerinnen um Brennauer, Ex-Weltmeisterin Chantal Blaak (Niederlande) und Soraya Paladin (Italien) nach vorne auf. Allerdings war Brennauer die einzige Deutsche. Danach beruhigte sich das Rennen erst einmal, denn alle großen Nationen hatten mindestens eine Fahrerin vorne.

Doch die ein oder andere Nation hatte dann doch den Sprung nach vorne verpasst. Rund zehn Kilometer später attackierte Niewiadoma aus dem Feld, beziehungsweise was davon noch übrig war. Mit ihr gingen unter anderem die starken Niederländerinnen Marianne Vos, Anna van der Breggen, Titelverteidigerin Amy Pieters und Van Vleuten mit, genauso wie Longo Borghini, Cecilie Uttrup Ludwig (Dänemark) und Elizabeth Deignan (Großbritannien). Die Gruppe schloss schnell zur Spitze auf. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, zumal die Niederländerinnen zahlenmäßig vorne weit überlegen waren.

38 Kilometer vor dem Ziel ereignete sich ein Sturz in der Spitzengruppe. Eine Schweizerin hatte sich am Hinterrad einer anderen Fahrerin aufgehangen und ging zu Boden. Dabei riss sie vier, fünf andere Fahrerinnen mit. Davon betroffen waren mit Brennauer, Uttrup Ludwig und Deignan auch drei Mitfavoritinnen. Während erstere das Rennen fortsetzen konnten, blieb Deignan zunächst liegen und musste das Rennen beenden. Brennauer und Uttrup Ludwig brauchten einige Zeit, um wieder nach vorne zu kommen.

Dort war derweil das Finale eröffnet worden. Van Vleuten hatte angegriffen, Longo Borghini und Niewiadoma schlossen sich ihr an. In der Verfolgergruppe passierte daraufhin nicht mehr viel, da die Niederländerinnen ihre vermeintlich stärkste Fahrerin bereits vorne hatten und die anderen Nationen zu wenig Fahrerinnen hatten, um eine konsequente Nachführarbeit zu leisten. Lediglich Uttrup Ludwig wollte sich mit der Situation noch nicht zufrieden geben und griff immer und immer wieder an. Doch die Niederländerinnen ließen die starke Dänin nicht weg. Stattdessen schaffte es rund 25 Kilometer vor dem Ziel Blaak, der Gruppe zu entkommen.

Nachdem sie den Sprung zu Van Vleuten, Longo Borghini und Niewiadoma geschafft hatte, fuhr sie direkt weiter, wurde aber zurückgeholt. Danach belauerten sich die vier Fahrerinnen an der Spitze. Ab zwölf Kilometer vor dem Ziel gab es eine Tempoverschärfung nach der andere. Blaak musste als erste den Anstrengungen Tribut zollen. Als Van Vleuten zehn Kilometer vor dem Ziel attackierte, mussten auch erst Niewiadoma und dann Longo Borghini reißen lassen. Doch die Italienerin gab nicht auf und drei Kilometer später wieder auf und kurz danach auch Blaak und Niewiadoma.

Bei noch drei zu fahrenden Kilometern griff Elisa Longo Borghini an. Dadurch verlor Blaak wieder den Anschluss und auch Niewiadoma konnte schließlich nicht mehr folgen, als Van Vleuten erneut das Tempo erhöhte.

Longo Borghini war die einzige, die an der Niederländerin dran bleiben konnte. Im Sprint passte sich jedoch dann einen Moment nicht auf und konnte den Antritt von Van Vleuten nicht mehr kontern und musste sich nach einem starken Rennen der Weltmeisterin und nun neuen Europameisterin geschlagen geben. Katarzyna Niewiadoma kam noch einmal auf fünf Sekunden näher und sicherte sich damit knapp vor Chantal Blaak die Bronzemedaille. Lisa Brennauer gewann mit 3:28 Minuten Rückstand den Sprint der Verfolgerinnen und sicherte sich Rang sechs.

«Die Witterungsbedingungen machten das Rennen nochmal so schwierig», sagte Frauen-Bundestrainer André Korff. «Im Finale haben die Teams aus Italien und den Niederlanden das Rennen bestimmt und das Feld hinten neutralisiert. Allein hatte Lisa dann keine Chance mehr, obwohl sie in blendender Verfassung war.» Lisa Brennauer meinte im Ziel: «Ich habe mich gut gefühlt, hatte gute Beine, durch den Sturz habe ich aber Boden verloren und konnte nicht mehr zur Spitze aufschließen. Ohne den Sturz wäre sicher mehr drin gewesen.»

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