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Robbie Mc Ewen (m) überquert die Ziellinie der 9. Touretappe.
13.07.2004 17:58
McEwen gewinnt seine zweite Tour-Etappe

Guéret (dpa) - Zwei Ausreißer hofften bis wenige Meter vor dem Ziel vergeblich. Die mit 160,5 km kürzeste Etappe der diesjährigen Etappe von St. Leornard-de-Noblat nach Guéret wurde doch wieder ein Beute der Sprinter.

Der Italiener Filippo Simeoni und der Baske Inaki Landaluze, die nach 38 km ein Ausreißer-Duo gebildet hatten, wurden vom Hauptfeld in letzter Sekunde noch eingeholt. Der Australier Robbie McEwen sicherte sich den Tagessieg und feierte seinen zweiten Etappenerfolg. Der Norweger Thor Hushovd wurde Zweiter, Erik Zabel (Unna) Fünfter.

Acht Kilometer vor dem Ziel gab es im Feld wieder einen Massensturz, den der CSC-Fahrer Kurt-Asle Arvesen ausgelöst hatte, als er gegen einen Straßenteiler aus Beton gerast war. Der Norweger setzte das Rennen fort. Der Sturz beeinflusste nicht die Favoriten und den Träger des Gelben Trikots, Thomas Voeckler. Der 25-Jährige Franzose verteidigte sein Gelbes Trikot damit auch auf der ersten Etappe nach dem Ruhetag, auf der die Favoriten vor den kommenden, großen Aufgaben noch einmal etwas Luft schöpfen konnten.

«Ich bin heute besonders froh, weil das wahrscheinlich meine letzte Chance vor den Champs Elysees war. Etappensiege sind mir wichtiger als das Grüne Trikot», sagte McEwen, der Spitzenreiter der Sprintwertung. Der fünffache Tour-Gewinner Lance Armstrong liegt auf dem Weg zu seinem angestrebten Rekordsieg weiter mit 36 Sekunden vor seinem ehemaligen Team-Kollegen und Landsmann Tyler Hamilton, der ihm den Kampf für die kommenden Bergetappen im Zentralmassiv und den Pyrenäen angesagt hat. 55 Sekunden hinter dem Texaner liegt weiterhin Jan Ullrich, der auch auf die Pyrenäen spekuliert. Die 9. Etappe startete im Geburtsort des in Frankreich sehr populären «ewigen Zweiten» Raymond Poulidor.

Auf der Hälfte der Strecke musste Ullrich erst allein, dann mit zwei Helfern dem Feld hinterher jagen. Ein technischer Defekt hatte ihn zurückgeworfen. Die Sattelstütze seines Rades musste nachjustiert werden. Am ersten Anstieg des Tages hatte der Este Jaan Kirsipuu, Gewinner der ersten Etappe in Charleroi, aufgegeben. Damit ist Erik Zabels direkte Konkurrenz im Kampf um Etappensiege im Flachland nach dem Ausstieg der italienischen Sprint-Elite Alessandro Petacchi und Mario Cipollini weiter geschrumpft. «Das Adrenalin steigt - und am Ende sind immer dieselben vorne», sagte der Berliner in Anspielung auf den erneut missratenen Ausreißversuch und die bisherige Dominaz der Sprintkonkurrenz.

Der unglückliche Ausreißer Simeoni gilt nicht als bester Freund Armstrongs. Der Italiener aus der Domina-Vacanze-Mannschaft hatte als einziger Profi im Prozess gegen den umstrittenen Armstrong-Arzt Michele Ferrari ausgesagt und von ihm verschriebenen EPO-Rezepten berichtet. Armstrong, dem im Buch «L.A.Confidential» Doping vorgeworfen wird, hatte ihn einen «Lügner» genannt. «Simeoni ist weder auf dem Rad noch sonst eine Bedrohung für uns», sagte US- Postal-Sprecher Jörg Müller.

Die rund 1200 die Tour begleitenden Journalisten mussten ihre Arbei in einer Art Hochsicherheitstrakt hinter Stacheldraht verrichten. Das Pressezentrum befand sich auf einer Militäranlage in einer Lagerhalle mit bis an die Decke gestapelten Kisten für Waffen und Munition. Bis zum Abend wurden keine Zwischenfälle bekannt, obwohl das Rauchverbot nicht strikt eingehalten wurde.

Sportlich hochbrisant verspricht die 10. Etappe am französischen Nationalfeiertag von Limoges nach Saint Flour zu werden. Die mit 237 km längste Tour-Etappe durch das Zentralmassiv weist neun Steigungen auf. «Morgen wird es sehr hart», meinte Amstrong.


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