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Paul Fietzke im Trikot von Red Bull-Bora-hansgrohe Rookies. Foto: Red Bull-Bora-hansgrohe
26.02.2025 15:55
Paul Fietzke: «Die U23 ist ein wichtiger Teil auf dem Weg zum Profi»

Raubling (rad-net) - Talent ist nicht alles, aber eine wichtige Voraussetzung für sportlichen Erfolg. Der deutsche Nachwuchs könnte aktuell kaum breiter aufgestellt sein. Neun Fahrer sind in diesem Jahr in Development-Teams unterwegs - so viele, wie niemals zuvor. In einer Serie stellen wir alle deutschen Devo-Fahrer vor. Heute ist Paul Fietzke an der Reihe.

Der 19-jährige Cottbuser galt die vergangenen beiden Jahre als eines der größten deutschen Talente. In dieser Saison startet er für die Red Bull-Bora-hansgrohe Rookies - nachdem er bereits zwei Jahre für das U19-Team Grenke-Auto Eder fuhr. Auf das Jahr 2024 blickt er mit gemischten Gefühlen zurück - trotz starker Leistungen.

«Zum einen bin ich unzufrieden, weil ich durch Pech und Verletzungen, aufgrund von Stürzen, oft zurückgeworfen wurde und bei den Saison-Highlights nie zu 100 Prozent in Topform war. Auf der anderen Seite bin ich stolz und zufrieden, dass ich trotz des Pechs viele gute Ergebnisse einfahren konnte und fast in jedem Rennen das Beste herausgeholt habe», resümiert Fietzke. Vier Siege gelangen Fietzke auf internationaler Bühne. Hinzu kamen der vierte Platz bei den Straßenweltmeisterschaften in Zürich, sowie die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften im Zeitfahren - ein erfolgreiches Jahr.

Sein erstes Juniorenjahr (2023) sticht mindestens genauso hervor. Mit einer Reihe an Top-Platzierungen machte er früh im Jahr auf sich aufmerksam. Die Weltmeisterschaften in Glasgow, wo er Silber holte, sowie Paris-Roubaix, wo er Vierter wurde, seien besonders emotionale Momente gewesen. «Die U19-Zeit war für mich ein voller Erfolg. Ich konnte mich nicht nur leistungstechnisch verbessern, sondern auch menschlich weiterentwickeln», betont Fietzke.

Bei den Straßenweltmeisterschaften im schottischen Glasgow musste er sich nur dem überlegenen Sieger Albert Withen Philipsen geschlagen geben, der 2025 direkt zu Lidl-Trek in die WorldTour aufstieg. Diesen Trend sieht der 19-Jährige kritisch: «Ich möchte die U23-Zeit nutzen, um so viel wie möglich zu lernen. Es war von Anfang an der Plan, zwei Jahre in der U23-Kategorie zu fahren. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass die U23 ein wichtiger Teil auf dem Weg zum Profi ist», zeigt sich Fietzke fokussiert.

Seinem U19-Team, Grenke-Auto Eder ist er sehr dankbar: «Das war auf jeden Fall eines der besten U19-Teams und liefert bessere Strukturen und Support als manche deutschen KT-Teams. Zurückblickend kann ich sagen, dass ich extrem zufrieden war», sagt Fietzke.

Beim U23-Team des deutschen WorldTour-Teams kann er seine Entwicklung nun in ähnlichem Umfeld nahtlos fortsetzen: «Das Team hat eine super professionelle Struktur und die Stimmung unter den Fahrern ist richtig gut. Da wir relativ eng mit dem WorldTour-Team zusammenarbeiten, haben wir auch fast dieselben Trainingslager. Das gibt uns immer die Möglichkeit, von den Profis zu lernen», erklärt der 19-Jährige.

Der Winter sei bis jetzt optimal gelaufen: «Ich konnte schon viele neue Leistungsbestwerte aufstellen, fühle mich super wohl und verkrafte das Training wirklich gut», beschreibt er seine Saisonvorbereitung.

Nun richtet sich der Blick in die Zukunft - vor allem auf ein paar besondere Rennen: «Ich freue mich dieses Jahr auf die Deutschen Meisterschaften und die Weltmeisterschaften. Diese Rennen sind immer sehr besonders. Dazu wird Paris-Roubaix U23 ein großes Saison-Highlight sein», betont der Cottbuser. Das Rennprogramm nehme aktuell immer mehr Gestalt an: «Ich werde in erster Linie U23-Rennen bestreiten, aber über die Saison hinweg immer wieder Einsätze mit der WorldTour-Mannschaft haben. Mein nächstes Rennen ist die Istrian Spring Tour in Kroatien.» Über sein Fahrerprofil ist sich Fietzke im Klaren: «Meine Stärken liegen in schweren Klassikerrennen, aber auch kürzere Rundfahrten mit Zeitfahren liegen mir.»

Aktuell bereitet sich der 19-Jährige auf sein Abitur vor. Bis Juni seien daher nicht viele Rennen geplant: «Dafür werde ich umso frischer und motivierter in der zweiten Saisonhälfte angreifen», zeigt sich der Cottbuser motiviert.

Findet man ihn nicht im Team-Trainingslager in spanischen Sphären, trainiert Fietzke auf den brandenburgischen Landstraßen - nahe seiner Cottbuser Heimat. Darüber hinaus ist für ihn der Radsport nicht der einzige Sport: «bin ein großer Formel 1-Fan und verfolge das sehr intensiv», schmunzelt Fietzke. Wer weiß - falls der Radsport eines Tages zu langsam wird, wird der 19-Jährige vielleicht der nächste Max Verstappen. Die Trikot-Aufschrift - Red Bull - stimmt schonmal…

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