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Linus Gerdemann weist den Pauschalverdacht von Bernhard Kohl zurück.
26.05.2009 17:04
Voigt und Gerdemann weisen Pauschalverdacht zurück

Berlin (dpa) - Routinier Jens Voigt und die große deutsche Rundfahrt-Hoffnung Linus Gerdemann weisen den von Bernhard Kohl geäußerten pauschalen Doping-Verdacht gegen die Elite der Radprofis zurück.

«Es geht sehr wohl, ohne Doping vorne mitzufahren», sagte der Kapitän des einzigen deutschen ProTour-Rennstalls Milram. «Seine eigenen Verfehlungen damit zu legitimieren, alle unter eine Decke zu stecken, ist nicht korrekt. Wenn er den Radsport so einschätzt, ist sein Rücktritt mit 27 der richtige Schritt», sagte Gerdemann der Deutschen Presse-Agentur dpa. Gerdemann, der bei der Tour de France vor zwei Jahren eine Etappe gewann und einen Tag das Gelbe Trikot trug, startet bei der Bayern-Rundfahrt.

«Das ist immer das gleiche. Sie stehen in der Schmollecke und berufen sich auf das 'böse System'. Warum sagt Kohl nicht: Ich war egoistisch, und habe die Abkürzung zu Ruhm, viel Geld, schnellen Autos und großen Häusern nehmen wollen. Mit seiner Pauschalisierung hat er auch viele Unschuldige getroffen», reagierte Jens Voigt vom dänischen Saxo-Bank-Team auf die Kohl-Anwürfe. Der in Berlin lebende Profi erholte sich beim zweiten Giro-Ruhetag von den Strapazen der Jubiläums-Rundfahrt durch Italien.

Kohl hatte in seiner Fernseh-Beichte in der ARD-Sendung Beckmann keinen Zweifel daran gelassen, dass Leistungen im Radsport auf höchstem Niveau nicht ohne Doping zu bringen seien. Der ehemalige Gerolsteiner-Profi aus Österreich wurde aber nicht konkret. «Der saubere Sportler ist nur fiktiv da», sagte Kohl, der am 25. Mai seinen Rücktritt erklärt hatte, weil er kein «Doppelleben» mehr zwischen Lüge und Doping führen wolle. Er hätte jahrelang gedopt, um Chancengleichheit herzustellen. Sein Vorgehen empfinde er zwar als «Betrug» an den Fans und der Öffentlichkeit, «nicht aber an Mitstreitern».

Außerdem hatte Kohl, bei der Tour im Vorjahr Gesamtdritter und Gewinner des Bergtrikots war, vage Andeutungen in Richtung des Gerolsteiner-Teamarztes Marc Schmidt formuliert: «Wenn ein Arzt eins und zwei zusammenzählen kann, weiß er, dass diese Leistung nicht ehrlich zustande kommt.» Auf die Frage, ob Schmidt ihm also beim Dopen geholfen oder von Manipulationen gewusst hätte, verweigerte Kohl eine Antwort.

«Dazu müsste man den Betroffenen selbst fragen, ich kann dazu nichts sagen», erklärte Gerdemann, dessen Milram-Team den Mediziner Schmidt aus dem Gerolsteiner-Nachlass übernommen hatte. Der Arzt aus Erfurt ist nach Bestätigung seines Teamchefs Gerry van Gerwen von der Bayern-Rundfahrt inzwischen zurückgezogen worden sein.

Kohls ehemaliger Arbeitgeber Hans-Michael Holczer vom inzwischen nicht mehr existierenden Gerolsteiner-Team gab zu bedenken: «Er verkennt die Tatsache, dass viele Tour-Kollegen von ihm ohne Manipulation eine dreistellige Zahl vor ihrem Tour-Ergebnis zu stehen haben».


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