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Matteo Trentin wurde 2018 Europameister. Foto: UAE-Team Emirates
12.02.2021 15:37
Trentin rechtfertigt UCI-Sicherheitsmaßnahmen - Fahrer seien am Prozess nicht interessiert gewesen

Aigle (rad-net) - Gut eine Woche nach der Einführung weitreichender Sicherheitsmaßnahmen durch die UCI, darunter auch das Verbot des «Super Tuck», hat sich Matteo Trentin (UAE-Team Emirates) zu den kritischen Reaktionen seiner Rennfahrer-Kollegen geäußert. Alle Fahrer seien über die geplanten Sicherheitsmaßnahmen frühzeitig informiert worden und hätten dadurch genügend Zeit gehabt, zu den Plänen Stellung zu beziehen. Da dies aber nicht geschehen sei, habe jetzt niemand das Recht zu sagen, er sei nicht informiert oder in den Entscheidungsprozess miteinbezogen worden.

Trentin und Philippe Gilbert fungieren gemeinsam als Repräsentanten der Fahrer in der CPA und haben daher als Delegierte dem Entscheidungsprozess der UCI, über weitreichende Sicherheitsmaßnahmen für den Radsport, in den vergangenen Monaten beigewohnt. In diesen Sitzungen beschloss das Management-Komitee der UCI in der vergangenen Woche nicht nur das Verbot des sogenannten «Super Tuck», bei dem die Fahrer auf dem Oberrohr sitzend die Abfahrten bestreiten, sondern auch das Ablegen der Unterarme auf den Lenker, was unter einem Großteil der Profis zu heftigen Protesten führte.

Im Interview mit «Cyclingnews» erklärte Trentin jetzt, dass er die Kritik seiner Fahrer-Kollegen nicht nachvollziehen könne. Bereits im November und Dezember seien über 800 Fahrer über potenzielle Sicherheitsmaßnahmen per Mail informiert worden, jedoch habe kaum jemand auf diese Information reagiert: «Keiner kann diesmal sagen, dass er nicht informiert wurde. Es tut mir leid, sagen zu müssen, dass sie ihre E-Mails überprüfen und die neuen Regeln herunterladen müssen. Zu twittern, dass sie nicht informiert wurden, ist einfach, aber die E-Mails wurden an über 800 Fahrer verschickt und ich kann Ihnen sagen, dass nur 16 Fahrer die Informationen heruntergeladen haben. Wenn jemand hätte widersprechen wollen, als die Vorschläge gemacht wurden, hätte es viele Chancen gegeben, aber es gab sehr wenig Resonanz.»

Aus diesem Grund sei es jetzt einfach ungerecht, die Schuld auf die CPA oder Gilbert und seine eigene Person zu schieben, vielmehr müssten sich die Kritiker an ihre eigene Nase fassen: «Vielleicht sollten Fahrer weniger Zeit auf TikTok verbringen und mehr Eigeninitiative zeigen, wenn es darum geht, ihren Arbeitsplatz sicherer zu machen.»

Trentin wies auch darauf hin, dass die UCI nicht nur den «Super Tuck» und die Unterarm-Position auf dem Lenker verboten, sondern auch andere weitreichende Sicherheitsmaßnahmen verabschiedet hat. «Die Menschen müssen die Dinge aus einer größeren Perspektive betrachten», erklärte der Italiener, der mittlerweile schon über ein Jahrzehnt in der WorldTour fährt. «Ich denke, dass einige Fahrer denken, dass die Regeln für sie strenger sind als für andere innerhalb des Sports, aber wenn sie sich die Zeit nehmen würden, sich das Reglement anzusehen, dann würden sie sehen, dass es Pläne für die nächsten Jahre gibt, einschließlich des neuen Designs für Barrieren. Es gibt auch Regeln, wie Fahrzeuge das Feld überholen sollen und viele andere Dinge. [...] Ich habe nichts dagegen, wenn sie mit den Regeln für die Super-Tuck-Position nicht einverstanden sind, aber diese Regeln werden eingeführt, damit der Sport sicherer wird.»

Dabei verwies der 31-Jährige auch auf die gesteigerte Risikobereitschaft innerhalb des Pelotons, die durch die Verbote eingeschränkt werden soll: «Ich war in der Mitgliederversammlung, als diese Tuck-Position zur Sprache kam. Ich kann Ihnen sagen, dass sie für mich persönlich nicht so gefährlich erscheint, wenn sie richtig gemacht wird, aber das Problem ist, dass jetzt Fahrer in der Mitte des Feldes sie durchführen und das ist überhaupt nicht sicher.» Zusätzlich müsse auch jeder seiner Kollegen an seine Vorbildfunktion denken: «Ich habe viele Anrufe von Trainern bekommen, die mir sagten, dass sie mit jungen Kindern arbeiten, die das wegen unseres Beispiels immer öfter tun. Wir reden hier von Fahrern unter 15 Jahren und sie kopieren uns. Stattdessen würde ich gerne sehen, dass wir diesen Kindern beibringen, wie man sicher abfährt.»

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