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US-Profi Quinn Simmons bei der Straßenrad-WM 2019 in Harrogate. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa
02.10.2020 11:26
Simmons entschuldigt sich für rassistische Äußerungen in den sozialen Netzwerken

Deinze (rad-net) - Nach seiner Suspendierung am Mittwochmorgen hat sich der US-amerikanische Fahrer Quinn Simmons für seine Äußerungen in den sozialen Netzwerken entschuldigt. In einem öffentlichen Statement seines Teams Trek-Segafredo versicherte der 19-Jährige in seinen Äußerungen keinen rassistischen Hintergedanken gehabt zu haben und auch die Mannschaft betonte erneut, für Inklusion und Vielfältigkeit im Radsport zu stehen.

Die Rassismus-Debatte um Simmons begann, nachdem der Fahrer auf einen Kommentar einer Radsport-Journalistin reagierte hatte. Die Niederländerin hatte dazu aufgerufen, ihr zu entfolgen, wenn man die Absicht hätte, Donald Trump in der bevorstehenden Wahl zu unterstützen. Simmons reagierte mit einem «Tschüss», sowie einer winkenden, dunkelhäutigen Hand. Das Nutzen dieses Emojis als Weißer, wurde anschließend von der Community als rassistisch aufgefasst und löste die Debatte um den Fahrer aus.

«An alle, die die Farbe des Emojis als rassistisch aufgenommen haben: Ich kann versprechen, dass ich es nicht in dieser Sichtweise interpretiert habe. Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die meine Äußerung beleidigt hat, denn ich stehe gegen Rassismus jeglicher Art», schrieb Simmons in der Mitteilung der Mannschaft. Gleichzeitig rief der Fahrer aber dazu auf, politische Meinungsverschiedenheiten zu akzeptieren und ihn als Trump-Anhänger nicht zu verurteilen: «An alle, die politisch nicht einer Meinung sind mit mir: das ist in Ordnung. Ich hasse euch nicht dafür. Ich bitte nur um dasselbe Verständnis.»

Auch Trek-Segafredo verdeutlichte noch einmal, dass Simmons nicht wegen seiner politischen Meinung suspendiert wurde. Das Team habe vielmehr darauf reagiert, wie sich der Fahrer online präsentiert hat und somit gezeigt, dass dieses Äußerungs- und Unterhaltungsniveau nicht unterstützt werde.

«Wir halten alle Trek-Mitarbeiter dazu an, einen hohen ethischen Standard einzuhalten und unsere Fahrer bilden da keine Ausnahme. Wir glauben, dass Quinn eine große Zukunft als Profi hat, wenn er diese Möglichkeit nutzen kann, um als Person zu wachsen und zur besseren Zukunft des Radsports beitragen kann», meldete sich Teammanager, Luca Guercilena zu Wort.

Simmons Accounts in den Sozialen Netzwerken sind nach wie vor aktiv, auch wenn seit dem Vorfall keine weiteren Posts veröffentlicht wurden. In einer Presskonferenz zum bevorstehenden Giro d‘Italia erklärte Guercilena, dass es unwahrscheinlich sei, dass Simmons in dieser Saison noch ein Rennen bestreitet.

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