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Ronja Eibl arbeitet an ihrem Comeback. Foto: Archiv/Traian Olinici
25.02.2021 16:07
Ronja Eibl: «Ich hatte viele Tage, an denen es mir physisch und psychisch wirklich schlecht ging»

Grosselfingen (rad-net) - Das deutsche Nachwuchs-MTB-Talent Ronja Eibl hat nach einem knappen halben Jahr Pause ein erstes Update zu ihrer Trainingssituation gegeben. Sie hatte im vergangenen September überraschend ihre Saison beendet, nachdem sie mit einem Leistungstief aus der Corona-Zwangspause kam. Dadurch verpasste die U23-Weltcupsiegerin 2019 nicht nur die Weltcups im Oktober, sondern auch die Welt-, Europa- und nationalen Meisterschaften, die den MTB-Kalender im Herbst füllten.

«Am Anfang war es schon schwer zu akzeptieren, von hundert auf null zu landen und nicht zu wissen, woran es liegen könnte», erklärte Eibl im Interview mit «acrossthecountry.net» rückblickend. «Meine Leistung hat sich nach einem behutsamen Versuch des Wiederaufbaus ab Mitte Juli aber leider nicht wie gewünscht entwickelt mit der logischen Konsequenz, vorzeitig in eine lange Saisonpause zu gehen und eben gar keine Rennen zu fahren. Ich glaube, ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich in dieser Zeit sehr viel mit mir gehadert habe und viele Tage hatte, an denen es mir sowohl physisch als auch psychisch wirklich schlecht ging.»

Das Leistungstief habe sich schließlich als Folge von Übertraining während der Zwangspause entpuppt, wie sie es bereits im vergangenen September vermutet hatte: «Das Übertraining war hundertprozentig der ausschlaggebende Grund. Man hat das deutlich an der Leistungsdiagnostik nach den ersten Wettkämpfen gesehen und ich kann es auch jetzt noch deutlich in den Auswertungsprogrammen erkennen. [...] Fatal war dann noch, dass ich im Intervalltraining Bestwerte fahren konnte und mich dabei sogar noch gut gefühlt habe.»

Zurzeit laufe das Training wieder nach Plan, so Eibl. Im Dezember habe sie ein privates Trainingslager auf Gran Canaria absolviert, das ihrer Entwicklung gutgetan habe: «Das Teamlager im Dezember als auch das Trainingslager mit der Nationalmannschaft wurden leider abgesagt. Ich war deshalb mit einem Vereinskollegen und dessen Schwester im Dezember für knapp zwei Wochen auf Gran Canaria. [...] Ich war so froh, dem schlechten Wetter zu Hause entkommen zu sein und unter der südlichen Sonne Rad fahren zu können.»

Eibl steht in dieser Saison vor ihrem letzten Jahr in der U23, doch die Fahrerin gab bereits zu, darüber nachzudenken, sich für die Elite zu melden. Die Entscheidung sei zwar noch nicht endgültig gefallen, doch ihre Mannschaft habe das Okay gegeben. Insgesamt habe sie das Team in ihrer Situation als sehr unterstützend wahrgenommen, so Eibl: «Das Team war komplett verständnisvoll und aufbauend, was mir natürlich sehr geholfen hat.»

Auch in ihrer Familie habe die Fahrerin viel Unterstützung während der schwierigen Zeit erfahren, wobei sie besonders auf ihren Vater verwies: «Die Familie war und ist mir sehr wichtig. Wir haben schon immer viel Zeit miteinander verbracht. Allerdings hätte es mir mit Sicherheit auch viel geholfen, wenn ich in der schweren Zeit mehr mit Freunden hätte unternehmen können. [...] Und der Papa, natürlich ist er dabei und wird am 24.April wieder beim Bike the Rock in Heubach mein Betreuer in der Feedzone sein.»

Nach der langen Wettkampfpause richtet Eibl ihre Aufmerksamkeit nun auf die anstehenden MTB-Wettbewerbe der Saison. Neben dem Weltcup in Albstadt – hier hätte im vergangenen Jahr eigentlich die MTB-WM stattfinden sollen, die aber aufgrund der Coronapandemie abgesagt wurde – hat die 21-Jährige die Olympischen Spiele in Tokio ins Visier genommen: «Im Moment gibt es da noch einige ‚falls‘.Falls die Spiele stattfinden, falls Deutschland zwei Startplätze behält und natürlich, falls ich überhaupt nominiert werde. Klar, wenn das alles fix ist, ist Tokio natürlich das wichtigste Rennen im Jahr und dann wird das Training mit Sicherheit dahingehend gestaltet werden.»

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