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Maximilian Levy ist ab 2022 Bundestrainer für den Sprint-Nachwuchs. Foto: BDR
13.09.2021 11:05
Levy wird Bundestrainer für Sprint-Nachwuchs

Frankfurt (rad-net) - Maximilian Levy wird ab 2022 neuer Junioren-Bundestrainer für den Kurzzeitbereich Bahn. Der 34-Jährige, der in diesem Jahr zum vierten Mal an Olympischen Spielen teilnahm, folgt auf Jörg Winkler, der in den Ruhestand geht. Die Junioren-Weltmeisterschaften Anfang des Monats in Kairo waren der letzte internationale Wettbewerb für den 67-Jährigen. Levy hatte zuvor an diesem Montag in Cottbus auf einer Pressekonferenz seinen Rücktritt vom Leistungssport erklärt.

Der gebürtige Berliner blickt mit großer Vorfreude seiner neuen Aufgabe entgegen: «Ich habe Lust, meine Erfahrungen in Sachen Motivation und Taktik weiterzugeben – das spüren die Sportler auch schon. Der Bahnradsport ist wesentlich professioneller und schneller geworden. Auch das Leistungsniveau bei den Junioren hat sich angehoben. Die deutschen Junioren fahren aber noch nicht schneller als ich vor 15 Jahren. Daran müssen wir arbeiten – sonst wird der Schritt in der Elite immer größer», erklärte Levy.

«Maximilian Levy war über mehr als ein Jahrzehnt einer unserer erfolgreichsten Sportler und ist darüber hinaus eine starke Persönlichkeit. Der BDR ist froh, ihn für die Nachwuchsarbeit im Verband gewonnen zu haben, wo er sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung an die jungen Athletinnen und Athleten weitergeben wird», sagte Rudolf Scharping, Präsident des Bund Deutscher Radfahrer (BDR), zur Verpflichtung von Levy.

Der Sprinter kann auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. Viermal nahm der Vater von drei Kindern an Olympischen Spielen teil. 2008 (Bronze Teamsprint) und 2012 (Silber Keirin, Bronze Teamsprint) kehrte er mit Medaillen zurück. 2016 in Rio de Janeiro konnte er aufgrund der Langzeitfolgen eines Sturzes bei der WM 2014 nicht sein volles Potenzial abrufen. Levy kämpfte sich aber nochmals an die deutsche und in die internationale Spitze zurück und belegte in diesem Jahr die Plätze fünf (Sprint, Teamsprint) und sechs (Keirin) bei den Spielen in Tokio. «Ich habe nochmals super Ergebnisse bei den Olympischen Spielen eingefahren. Ich sehe deshalb keine Not, dass noch ein, zwei Jahre weiterzuziehen. Es ist einfach auch von den Rahmenbedingungen her der passende Moment», sagte Levy.

Nach fünf WM-Titeln als Junior (2004, 2005) gelang Levy Ende 2005 bei seinem ersten Weltcup-Start im Männerbereich in Manchester gleich der Sieg im Keirin. Es folgten zehn WM-Medaillen, zuletzt 2018 in Apeldoorn WM-Bronze im Keirin. 2009 (Keirin), 2010, 2011 und 2013 (jeweils Teamsprint) wurde Levy Weltmeister. Bei Elite-Europameisterschaften stand er sechsmal ganz oben auf dem Treppchen. Nach 2013 und 2017 bei der Heim-EM in Berlin gelang ihm im Vorjahr in Plovdiv (Bulgarien) der dritte EM-Triumph im Keirin. Und erstmals sicherte sich er sich auch die Krone im Sprint im Finale gegen Ex-Weltmeister Denis Dmitriev (Russland).

«Nach Rio wollte ich eigentlich aufhören – danach hatte ich nochmals eine schöne und erfolgreiche Zeit und gehe erhobenen Hauptes nach 15 Jahren Hause», sagte Levy, der keine seine vielen Medaillen, die ihn zum erfolgreichsten deutschen Sprinter des vergangenen Jahrzehnts machten, hervorheben möchte. «Die Medaillen bedeuten mir eigentlich nicht so viel. Ich habe immer in den Momenten gelebt. Da waren sehr viele schöne Momente dabei – auch einige schmerzhafte. Ich habe so viel auf der Reise über mich und das Leben gelernt. Ich habe oft mein Herz in beide Hände genommen und es durchgezogen - und bin dafür auch oft belohnt worden», sagte Levy, der sich in Absprache mit dem BDR wünscht, noch einmal auf das Rad zurückkehren zu können.

Beim 110. Berliner Sechstagerennen, das vom 8. bis 13. Februar 2022 geplant ist, möchte sich der Lokalmatador von seinem Publikum verabschieden. «Dort könnte es einen guten Rahmen geben, um auch emotional Abschied nehmen zu können. Die Gedanken habe ich zuletzt immer beiseite geschoben», sagte Levy, der sich danach mit genauso so viel Herzblut wie als Sportler in seiner neuen Rolle als Trainer um die Entwicklung der deutschen Juniorinnen und Junioren kümmern wird.

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