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Simon Geschke konnte nach einem positiven Corona-Test nicht ins olympische Straßenrennen starten. Foto: BDR
24.07.2021 09:40
Geschke: «Ich bin sehr niedergeschlagen, wahnsinnig enttäuscht»

Tokio (rad-net) - Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen hat es einen positiven Corona-Fall in der deutschen Nationalmannschaft gegeben. Simon Geschke wurde gestern Abend positiv auf Covid-19 getestet. Der 35-Jährige wurde umgehend vom Team isoliert und befindet sich derzeit auf dem Weg nach Tokio, wo er die nächsten Tage in einem Quarantäne-Hotel verbringen wird.

«Ich bin sehr niedergeschlagen, wahnsinnig enttäuscht. Es war ein Riesenaufwand, hierher nach Tokio zu kommen für dieses eine Rennen. Und dann konnte ich nicht starten», zeigte sich Geschke sehr geknickt. «Ich denke, dass mein Körper nach den Strapazen der Tour doch sehr geschwächt war und deshalb anfällig für das Virus. Vielleicht habe ich mich in Paris auf dem Flughafen angesteckt. Da war die Hölle los. Aber das weiß ich nicht.»

Geschke wurde in der Vorbereitung auf die Spiele geimpft. Das ist wohl auch der Grund, weshalb die Virusbelastung in seinem Körper gering ist und er niemanden sonst im Team ansteckte. Die Untersuchungsergebnisse ergaben einen CT-Wert von über 30. Mit diesem Wert hätte Simon Geschke in der Tour weiterfahren können. «Der Wert ist so, dass ich nicht ansteckend bin. Das erklärt auch, warum Buchmann negativ ist. Mit ihm habe ich die letzten vier Tage das Zimmer geteilt.»

Deshalb hofft Geschke auch, bald wieder nach Hause reisen zu dürfen. «Wie lange ich jetzt in Quarantäne bleiben muss, weiß ich noch nicht. Je länger ich hierbleiben muss, umso mehr hat das Ganze auch Auswirkungen auf den weiteren Saisonverlauf. Ich kann nicht längere Zeit ohne Training verbringen», so Simon Geschke.

Sein Zimmerkollege Emanuel Buchmann musste sich mehreren weiteren PCR-Tests unterziehen. Dafür wurde der Ravensburger in der Nacht vor dem Wettkampf um 0:30 Uhr im Hotel abgeholt, nach Tokio ins Olympische Dorf gebracht, wo er sich in einem separaten Zimmer für knapp zwei Stunden hinlegen konnte, bevor man ihn testete. Das Ergebnis war negativ, und Buchmann wurde zum Start gebracht. Geschlafen hat der 28-Jährige fast nicht.

Die komplette Mannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wurde gestern im Cycling Village in Quarantäne gesetzt. Ursprünglich war gestern der Umzug in ein Hotel nahe des Startortes vorgesehen, so dass die Fahrer ausgeruht am Morgen gestartet wären. Wegen des positiven Befundes durften sie das Hotel erst am Morgen verlassen und mussten den längeren Transfer zum Start zurücklegen.

«Wir haben alle Hygienebestimmungen zu 100 Prozent eingehalten und waren sehr vorsichtig. Aber das Virus hat uns doch erwischt. Der positive Befund hat unsere finale Vorbereitung völlig auf den Kopf gestellt. Die Stimmung im Team war hervorragend, bevor die niederschmetternde Nachricht kam. Bei Maximilian Schachmann und Nikias Arndt hat es richtig gekribbelt, sie waren voll fokussiert, wollten was erreichen, waren sehr zuversichtlich. Das hat gelitten. Außerdem ist es natürlich ein großer Nachteil für die Teamtaktik, wenn man nur mit drei Fahrern startet, während Belgien oder Frankreich mit fünf Fahrern agieren kann. Mein Riesenrespekt gilt insbesondere Emanuel Buchmann, der in der Nacht fast keinen Schlaf fand und trotzdem heute das Rennen aufnahm», sagte BDR-Sportdirektor Patrick Moster.

Auch die Frauen-Nationalmannschaft war in Quarantäne und musste gestern auf eine letzte Trainingseinheit in Vorbereitung auf ihr Rennen am Sonntag verzichten. Sie konnten aber heute schon wieder im Hotel gemeinschaftlich ihre Mahlzeiten einnehmen und hoffen am frühen Abend in ein anderes Hotel nahe des Startortes umziehen zu dürfen.

«Das war auch für uns ein Schock. Wir waren aber nur geringfügig beeinträchtigt. Die Fahrerinnen durften nicht raus, mussten auf der Rolle fahren und haben ihre Mahlzeiten in ihren Zimmern eingenommen. Für unser Rennen morgen läuft aber jetzt alles planmäßig - vorausgesetzt, wir können heute Abend umziehen», erklärte Frauen-Bundestrainer André Korff.

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