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Rudolf Scharping (links) übergibt das Amt an Bernd Dankowski. Foto: GC
05.04.2025 12:14
Bernd Dankowski folgt Rudolf Scharping

Würzburg (rad-net) - Der deutsche Radsportverband German Cycling hat einen neuen Präsidenten. Nach 20 Jahren trat Rudolf Scharping nicht mehr an und übergab den Vorsitz an den Hamburger Bernd Dankowski, den die Delegierten der Bundeshauptversammlung einstimmig wählten.

20 Jahre stand Rudolf Scharping an der Spitze des deutschen Radsportverbandes. Kein anderer Präsident vor ihm war so lange im Amt. „Ich habe es immer als schönes, wenn auch manchmal stressiges Ehrenamt gesehen,“ bekannte der scheidende Präsident, der 2005 zum ersten Mal gewählt wurde, aber in Würzburg nicht mehr kandidierte.

«Ein Verband, der eine so große Tradition hat wie der deutsche Radsport, der muss auf seine Tradition und seine Wurzeln achten, aber er darf sich darin nicht erschöpfen, sondern muss immer besser werden,» sagte Scharping in Würzburg und appellierte: „Orientiert euch an den Mutmachern, nicht an den Miesmachern.“ Scharping versprach, weiterhin beratend bereit zu stehen. «Die Freude am Radsport, die bleibt ja,» so der 77-Jährige in Würzburg, wo ihn die Delegierten der BHV zum Ehrenpräsidenten ernannten.

Zu seinem Abschied schickte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Dr. Thomas Bach, eine Grußbotschaft. Bach dankte Scharping und gratulierte für 20 Jahre voller Engagement, Weitsicht und Beharrlichkeit, immer im Sinne des Athleten. «Sie haben den Verband in schwierigen Zeiten wieder auf Kurs gebracht und gefestigt,» sagte Bach.

Miriam Welte, Olympiasiegerin und Vize-Präsidentin des DOSB, würdigte Scharping in ihrer Laudatio in Würzburg «als Steuermann in turbulenten Zeiten, als Motivator, wenn die Beine mal schwer wurden.» Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann (Fechten), Mitglied im Präsidium des IOC, sprach sehr persönliche Worte. Heidemann arbeitete lange in Scharpings Strategie-Unternehmen in China. «Du hast Brücken gebaut, Räume geöffnet, Verbindungen geschafft und warst dabei immer gut vorbereitet,» sagte die Kölnerin. «Heute geht ein wichtiges Kapitel zu Ende. Du hast den Radsport sehr geprägt, mit Ausdauer und mit Haltung und bist dabei immer Mensch geblieben.»

Kaum einer hat den BDR so beeinflusst wie Rudolf Scharping, der den Verband mit Führungsstärke durch zwei große Krisen führte, der an der Spitze stand, als große Veranstaltungen wie Straßen- und Bahn-Weltmeisterschaften das Interesse der Radsportwelt nach Deutschland lenkten, der die Mitgliederzahlen trotz Corona und Dopingaffären in seiner Amtszeit um fast 30.000 auf 153.000 Mitglieder erhöhte, und der zum Ende seiner Amtszeit die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellte. Die Umbenennung des BDR in German Cycling war da nur der erste Schritt. Die Digitalisierung und Modernisierung auf allen Ebenen wird weiter voranschreiten.

Das versprach sein Nachfolger, der Hamburger Bernd Dankowski (61), den die Hauptversammlung in Würzburg einstimmig zum neuen Präsidenten wählten. Dankowski war bisher Stellvertretender Präsident und konnte sich in den letzten beiden Jahren mit den Strukturen des BDR bestens vertraut machen. Seit März gehört er auch dem Präsidium des Europäischen Radsportverbandes an.

Es gab viele Neubesetzungen im Präsidium. Den Stellvertreterposten von Dankowski übernimmt jetzt Harry Bodmer (59), bisher Vize-Präsident Hallenradsport im BDR. Der Unternehmer aus Rottweil ist das dienstälteste Mitglied im BDR-Präsidium, dem er seit 1997 angehört.

Neue Vize-Präsidentin für den Hallenradsport wurde Katharina Schwarz, ehemalige erfolgreiche Kunstradfahrerin. Zweimal, 2010 und 2013, war sie zusammen mit Jasmin Soika Weltmeisterin im Zweier-Kunstfahren und fünfmal Vize-Weltmeisterin.

Das Ressort Breitensport wird künftig Detlef Wittenbreder vertreten, der für den ausscheidenden Bernd Schmidt neu ins Präsidium gewählt wurde.

Auch Uwe Rohde, bisher Präsident Marketing und Kommunikation, trat nicht mehr an. Seine Position bekleidet künftig Oliver Streich (57), ein ausgewiesener Experte in diesem Bereich. Streich leitet seit acht Jahren den Bereich Marketing und Kommunikation bei der Müller – Die lila Logistik, ein Unternehmen, das Titelsponsor der Rad-Bundesliga ist und junge Radsport-Talente fördert. Mit dem Verband arbeitet Streich also schon seit einigen Jahren eng zusammen.

Günter Schabel wurde in seinem Amt als Vize-Präsident Leistungssport ebenso wiedergewählt wie Berend Meyer für den Bereich Sportentwicklung. Ab 2027 soll es auch eine Vize-Präsidentin für den Frauenradsport geben. Einen entsprechenden Antrag stellte das Präsidium an den Hauptausschuss.

Bei der Wahl der Koordinatoren, die am Vortag der BHV bei der Tagung des Hauptausschusses erfolgte, wählten die Delegierten außerdem die ehemalige Rennfahrerin Lisa Fischer zur Koordinatorin im Frauenradsport. Die Verantwortung wird sie sich mit zusätzlichen Beauftragten für die einzelnen Fachbereiche wie MTB oder Halle teilen, die namentlich aber noch nicht feststehen. Der Frauenradsport wird also bei German Cycling künftig breiter aufgestellt.


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