La Rosière (rad-net) - Der deutsche Nationalfahrer Max Bock hat die Tour de l'Avenir (UCI 2.NCup) auf einem starken achten Gesamtrang beendet. Auf den letzten beiden Halbetappen fuhr er jeweils in die Top-Ten. Den Gesamtsieg holt Topfavorit Paul Seixas aus Frankreich.
Am heutigen letzten Wettkampftag standen zwei Halbetappen auf dem Programm. Am Morgen ging es für die U23-Fahrer auf 42 Kilometern über zwei schwere Anstiege, den Colle San Carlo und den Col du Petit Saint-Bernard, sowie einen kleinen Schlussanstieg hinauf.
Gleich nach dem Start hatte sich eine Favoritengruppe vom Feld abgesetzt - darin vertreten auch Bock. Die Gruppe blieb bis zum zwei Kilometer langen Schlussanstieg zusammen. Dort zerfiel die Gruppe komplett. Während Jarno Widar (Belgien) mit fünf beziehungsweise acht Sekunden Vorsprung vor Paul Seixas (Frankreich) und Lorenzo Finn (Italien) gewann, belegte Bock 31 Sekunden zurück den achten Platz und verbesserte sich auch in der Gesamtwertung auf Rang acht.
Als Gesamtführender in das abschließende Zeitfahren ging noch Maxime Decomble (Frankreich). Er hatte noch 29 Sekunden Vorsprung auf seinen Nationalmannschaftskollegen Seixas und 35 auf Finn. Bock ging mit 2:03 Minuten Rückstand in das letzte Teilstück.
Seixas gewann das Bergzeitfahren mit einer Zeit von 24:16 Minuten. Damit war er 27 Sekunden schneller als Jorgen Nordhagen (Norwegen) und 32 Sekunden schneller als Widar. Bock wurde einen Platz hinter Decomble Neunter mit 1:55 Minuten Rückstand.
Das Gesamtklassement wurde noch einmal etwas umgekrempelt. Seixas setzte sich an die Spitze und entschied die wichtigste Rundfahrt für U23-Fahrer mit 40 Sekunden Vorsprung vor Widar für sich. Nordhagen wurde Gesamtdritter mit 44 Sekunden Rückstand, während Decomble auf den fünften Platz (+1:20) zurückfiel. Bock verteidigte den achten Platz und wies 3:29 Minuten Rückstand auf.
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