Frankfurt (rad-net) - Die U23-Ausgabe des WorldTour-Rennens Eschborn-Frankfurt bringt in diesem Jahr 28 Nachwuchsmannschaften an den Start - das sind so viele wie noch nie. Auf der Meldeliste stehen Development-Kader der großen WorldTeams, ProTeams, Continental-Teams und kleinere deutsche Vereinsmannschaften mit großen Talenten. Dies teilten die Veranstalter jetzt mit.
Um den großen Bewerberzahlen gerecht werden und damit auch mehr deutschen Teams die Chance auf einen Startplatz bieten zu können, ist die Rennleitung in diesem Jahr den Weg gegangen, die Größe der einzelnen Mannschaften von sieben auf sechs Fahrer zu reduzieren. Das gibt bei einem gedeckelten Fahrerlimit am 1. Mai Spielraum für zusätzliche Mannschaften.
Mit Benotti-Berthold, Lotto-Kern-Haus-PSD Bank, REMBE | rad-net, Run & Race-Wibatech und Storck-Metropol stehen fünf Continental-Teams aus Deutschland im Aufgebot. Dazu kommen die Red Bull-Bora-hansgrohe Rookies, die gemeinsam mit dem Team Visma-Lease a Bike Development und der Israel Premier Tech Academy die Fraktion der U23-Ableger der Profiteams bilden. Die vor allem aus den großen Rennen Italiens bekannte VF Group-Bardiani CSF-Faizane geht mit ProTeam-Lizenz an den Start. In Metec-Solarwatt ist die niederländische Mannschaft des Vorjahressiegers Wessel Mouris wieder vertreten. Team ColoQuick führt die traditionell starke dänische Fraktion an. Insgesamt werden Mannschaften aus zehn verschiedenen Nationen vertreten sein, heimische Teams mit einer zweistelligen Anzahl aber das größte Stück des Kuchens bekommen.
Auch das Nachwuchsrennen am 1. Mai ist ein echter Radklassiker. Zwischen dem Start am Eschborner Rathaus und dem Ziel an der Alten Oper in Frankfurt legen die Talente 129 Kilometer zurück. Dabei gilt es, rund 2000 Höhenmeter zu überwinden - inklusive zwei kräftezehrender Feldberg-Passagen. Im vergangenen Jahr sorgte das selektive Profil dafür, dass eine siebenköpfige Spitzengruppe den Sieg unter sich ausmachte.
Viele junge Fahrer, die beim U23-Radklassiker vorne dabei waren, haben sich auch später bei den Profis einen Namen gemacht. Ex-Weltmeister Mads Pedersen gewann den U23-Radklassiker vor elf Jahren, zwei Jahre später Topsprinter Fabio Jakobsen. Amstel-Gold-Race-Gewinner Michael Valgren, der siebenmalige Vuelta-Etappensieger Kaden Groves oder Jonas Rutsch und Nils Politt sind weitere prominente Namen, die bereits im U23-Rennen am 1. Mai auf dem Podium standen.
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