Zonhoven (rad-net) – Nach einer makellosen Bilanz im bisherigen Winter richtet Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) seinen Blick auf die kommenden Höhepunkte der Straßensaison. Der Niederländer, der alle neun Cyclocross-Rennen gewann, die er in den letzten Wochen bestritt, reist nun nach Spanien, um sich auf die Cyclocross-Weltmeisterschaften in Hulst am 1. Februar sowie auf die Frühjahrsklassiker auf der Straße vorzubereiten.
Seit seinem Comeback Mitte Dezember in Namur dominierte Van der Poel die Cross–Szene nach Belieben und gilt als Topfavorit auf einen historischen achten WM-Titel. Mit einem Sieg in Hulst würde er alleiniger Rekordhalter werden und Erik De Vlaeminck hinter sich lassen. Voraussichtlich wird Van der Poel erst beim Weltcup in Maasmechelen am 24. Januar wieder ins Gelände zurückkehren. Ein zusätzlicher Start im spanischen Benidorm gilt als Option.
«Nach dieser intensiven Phase tut es gut, dem ganzen Trubel kurz zu entkommen und wieder in die Sonne zu kommen», sagte Van der Poel gegenüber niederländischen Online-Nachrichtenplattform Wielerflits. In Spanien wolle er gezielt an seiner Form arbeiten: «Die WM bleibt ein großes Ziel. Ich werde weiter Intervalle fahren, um dort in Bestform am Start zu stehen.»
Neben der Cross-WM rücken bereits die Klassiker in den Fokus. Van der Poel peilt Titelverteidigungen bei Mailand–Sanremo (UCI 1.UWT) und Paris–Roubaix (UCI 1.UWT) an und will zudem die Flandern-Rundfahrt (UCI 1.UWT) zurückgewinnen. «Ich bin noch nicht auf meinem absoluten Topniveau. Aber ich gehe mit einem guten Gefühl nach Spanien und kann zufrieden sein mit dem bisherigen Verlauf», erklärte der Niederländer.
Holt euch die News aus der Welt des Radsports mit der App von rad-net direkt aufs Handy!
