Brüssel (rad-net) – Die Cross-Fans dürfen sich in der Saison 2025/26 auf fünf hochkarätige Duelle zwischen den Dauerkontrahenten Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) und Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) freuen. Nachdem Van der Poel am Freitag sein Programm veröffentlicht hatte, zog nun auch van Aert nach – und bestätigte mehrere direkte Aufeinandertreffen im dichten Weihnachtsblock.
Den ersten Showdown gibt es am 20. Dezember beim Weltcup in Antwerpen, wo van Aert sein Saisondebüt geben wird. Nur wenige Tage später, bei seinem zweiten Start, kommt es bereits zur nächsten Begegnung: am 26. Dezember bei der X2O Badkamers Trofee in Hofstade.
Weitere Duelle folgen im Eiltempo: Am 29. Dezember bei der X2O Trofee in Loenhout. Am 2. Januar beim Exact Cross in Mol. Und am 4. Januar beim Cross-Weltcup in Zonhoven.
Damit treffen die beiden Dominatoren des modernen Cross fünfmal innerhalb von nur 16 Tagen aufeinander.
Van Aert bestreitet insgesamt acht Rennen im Dezember und Januar, bevor er sich auf die Straßenklassiker vorbereitet. „Die Weihnachtszeit ist eine Phase des Crosswinters, die ich immer sehr genieße, wegen der Rennen, der vielen Zuschauer und weil sie perfekt in meinen Formaufbau für die Frühjahrsklassiker passt“, erklärte der 31-Jährige Belgier.
Zwischen den Auftritten gegen Van der Poel fährt der Belgier zudem den Superprestige Heusden-Zolder am 23. Dezember und den Weltcup Dendermonde am 28. Dezember. Am 11. Januar will er in Beringen seinen sechsten nationalen Meistertitel holen.
Offen bleibt weiterhin, ob van Aert am 1. Februar bei der Cross-WM in Hulst an den Start geht. Dort strebt Van der Poel seinen achten Weltmeistertitel an. Van Aert war zuletzt viermal in Folge hinter van der Poel Vizeweltmeister geworden. Sollten sich beide für die WM entscheiden, stünde das nächste Kapitel der langjährigen Cross-Rivalität an.
Van der Poel hatte am letzten Freitag seinen Rennplan für den Cross-Winter veröffentlicht. Der Titelverteidiger hat ein volles Programm vor sich. Mindestens elf Renneinsätze stehen zwischen Dezember und Anfang Januar auf dem Plan, darunter alle großen Weihnachtsklassiker. Sein Saisondebüt ist vorläufig beim Cross-Weltcup in Namur am 14. Dezember vorgesehen.
In Antwerpen am 20. Dezember und in Koksijde am 21. Dezember wird der siebenfache Weltmeister am Start stehen und damit unmittelbar in die heißen Duelle mit van Aert einsteigen. Es folgen Hofstade am 22. Dezember, Gavere am 26. Dezember, sowie die X2O-Trofee in Loenhout am 29. Dezember. Weiter geht es schon am Neujahrstag beim GP Sven Nys, ehe er seinen intensiven Weihnachtsblock beim Exact Cross in Mol am 2. Januar und beim Cross-Weltcup in Zonhoven am 4. Januar abschließt.
Im Anschluss reist van der Poel zu einem Trainingslager mit Alpecin-Deceuninck, ehe er möglicherweise noch den Benidorm-Weltcup am 18. Januar bestreitet. Fix sind jedoch die letzten beiden Testläufe vor der WM: Maasmechelen am 24. Januar und Hoogerheide am 25. Januar. Sein großes Ziel liegt klar auf dem 1. Februar, wenn er in Hulst den achten Cross-Weltmeistertitel anpeilen und alleiniger Rekordchampion werden möchte. Die Formkurve spricht für ihn: In der vergangenen Saison gewann van der Poel alle acht seiner Crossstarts. Ein Jahr zuvor siegte er bei 13 von 14 Rennen.
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