Torreblanca (rad-net) – Biniam Girmay hat auf Anhieb für seinen neuen Rennstall NSN geliefert. Der Eritreer gewann den Auftakt der Volta a la Comunitat Valenciana (UCI 2.Pro) im Sprint einer reduzierten Gruppe und feierte damit seinen ersten Sieg seit der Tour de France 2024.
Die erste Etappe war lange von einer Ausreißergruppe geprägt, ehe sich das Rennen an der einzigen Bergwertung des Tages, dem Puerto de los Madroños zuspitzte. Dort übernahm Red Bull – BORA – hansgrohe das Kommando und riss das Feld auseinander. Der junge Italiener Giulio Pellizzari attackierte rund 18 Kilometer vor dem Ziel und hielt das Feld bis auf die letzten Kilometer in Schach.
Erst auf den letzten Metern wurde Pellizzari vom heranstürmenden Peloton gestellt. Im anschließenden Sprint eröffnete Ineos Grenadiers das Finale, doch Girmay setzte sich auf der langen Zielgeraden mit einem kraftvollen Antritt durch. Arne Marit (Red Bull – BORA – hansgrohe) wurde Zweiter. Giovanni Lonardi (Polti VisitMalta) sprintete auf den dritten Platz.
In der Gesamtwertung dürfte Girmays Führung allerdings nur von kurzer Dauer sein. Bereits auf der zweiten Etappe steht ein 17 Kilometer langes, welliges Einzelzeitfahren auf dem Programm, mit Remco Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) als Topfavoriten auf den Tagessieg und das Führungstrikot.
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