Dour (rad-net) - Red Bull-Bora-hansgrohe-Profi Jordi Meeus hat die Samyn Classic (UCI 1.1) gewonnen. Der Belgier setzte sich bei dem Eintagesrennen im Sprint durch.
Nach einer schnellen ersten Rennstunde mit zahlreichen Angriffen aus dem Feld hatte sich eine Spitzengruppe mit fünf eher unbekannten Fahrern gebildet. Allerdings hatte das Quintett nie mehr als zwei Minuten Vorsprung. Etwa zur Hälfte des 204 Kilometer langen Rennens von Quaregnon nach Dour gab es weitere Gegenangriffe aus dem Peloton. Dadurch entstand eine zwölfköpfige Verfolgergruppe um Gianni Vermeersch (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Per Strand Hagenes (Visma-Lease a Bike), die bei noch etwas mehr als 50 zu fahrenden Kilometern nach vorne aufschloss. Das Hauptfeld hatte zu diesem Zeitpunkt aber auch nur noch eine halbe Minute Rückstand.
In der nun doch recht großen Spitzengruppe war die Zusammenarbeit nicht optimal, sodass das Peloton 30 Kilometer vor dem Ziel wieder zu den Führenden aufschließen konnte. Just in diesem Moment attackierte Hagenes noch aus der Gruppe. Hagenes wehrte sich gegen die Verfolger, bei denen vor allem Red Bull-Bora-hansgrohe die Nachführarbeit leistete. Zwei Kilometer vor dem Ziel setzte sich Hugo Page (Cofidis) aus dem Feld ab, erreichte Hagenes aber nicht. Der Norweger wurde dennoch kurz vor dem Ziel gestellt.
Im Sprint war Meeus deutlich am schnellsten. Er verwies Laurenz Rex (Soudal-Quick Step) und Hugo Hofstetter (NSN) auf die Plätze zwei und drei.
Topfavorit Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) konnte nicht mit die Entscheidung eingreifen, nachdem er zehn Kilometer vor dem Ziel einen Reifenschaden erlitt.
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