Ljubljana (rad-net) – Tadej Pogačar hat Spekulationen über ein mögliches Karriereende im Jahr 2028 entschieden zurückgewiesen. Der vierfache Tour-de-France-Sieger bekräftigte gegenüber der italienischen Tageszeitung Gazzetta dello Sport, dass er seinen bis 2030 laufenden Vertrag mit UAE Team Emirates – XRG erfüllen und womöglich sogar darüber hinaus weitermachen wolle.
«Ich habe meinen Vertrag bis 2030 unterschrieben und werde ihn selbstverständlich einhalten, außer es passiert etwas völlig Verrücktes. Ich sehe keinen Grund, warum ich vorher aufhören sollte. Mein Team wird jedes Jahr besser, und ich fühle mich dort, wie in einer Familie. Wenn ich über 2030 hinausfahre, dann wohl mit UAE», erklärte der 27-jährige Slowene.
Gerüchte über ein frühes Karriereende hatten sich zum Saisonende verbreitet, nachdem in den internationalen Medien spekuliert worden war, Pogačar könne nach den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles seine Profikarriere beenden.
Sportlich bleibt Pogačar seiner Linie treu. Für die Saison 2026 plant er erneut einen späten Einstieg in den Rennkalender – mutmaßlich bei Strade Bianche (UCI 1.UWT) Anfang März. Anschließend will er bei Mailand–Sanremo (UCI 1.UWT), sowie Paris–Roubaix (UCI 1.UWT) antreten. «Es ist kein Geheimnis, dass diese beiden Monumente noch auf meiner Liste stehen. Ich möchte dort in Topform sein», sagte er gegenüber der Gazzetta dello Sport.
Neben den Frühjahrsklassikern liegt der Fokus des Slowenen erneut auf der Tour de France (UCI 2.UWT), wo er im kommenden Jahr seinen fünften Gesamtsieg anpeilt, sowie auf den Weltmeisterschaften, bei denen er den dritten Titel anstrebt.
Pogačar, der 2026 in seine achte Profisaison startet, bleibt trotz aller Erfolge motiviert: «Mein Blick auf den Sport verändert sich jedes Jahr ein wenig. Aber eines bleibt gleich: Die Vorfreude auf den Moment, endlich wieder ins Rennen zurückzukehren.»
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