Leysin (rad-net) - Florian Lipowitz (Red Bull – Bora – Hansgrohe) hat seine starke Form bei der Tour de Romandie (UCI 2.UWT) mit dem zweiten Gesamtrang untermauert. Der 25-Jährige musste sich bei der sechstägigen Rundfahrt nur Dominator Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) geschlagen geben und sieht sich damit auf einem guten Weg in Richtung Tour de France (UCI 2.UWT).
Auch auf der Schlussetappe nach Leysin überzeugte Lipowitz noch einmal und wurde erneut Zweiter. Im Finale suchte der Deutsche auf den letzten fünf Kilometern selbst die Offensive und setzte sich gemeinsam mit Pogacar ab. Zwar konnte er dem Weltmeister am Ende nicht mehr folgen, doch den Rest der Konkurrenz ließ er deutlich hinter sich.
Damit schloss Lipowitz die Rundfahrt mit drei zweiten Etappenplätzen und Rang zwei in der Gesamtwertung ab. Im Klassement lag er 42 Sekunden hinter Pogacar, auf den drittplatzierten Lenny Martinez hatte er mehr als zwei Minuten Vorsprung.
«Am Ende kann ich wirklich glücklich und stolz darauf sein, wie diese Woche gelaufen ist. Das Team hat mich großartig unterstützt, und ich denke, wir sind sehr gut gefahren», erklärte Lipowitz gegenüber Cyclingnews.
Für Lipowitz war es bereits das dritte Podium in der Gesamtwertung einer WorldTour-Rundfahrt in dieser Saison. Entsprechend optimistisch blickt er nun auf die kommenden Wochen. Er habe «seit Katalonien im Training und von Rennen zu Rennen gemerkt, dass es immer besser laufe“. Nun wolle er sich «zunächst erholen und dann gezielt auf die Tour de France hinarbeiten».
Ein weiteres positives Signal für das deutsche WorldTour-Team lieferte Luke Tuckwell. Der 21-jährige Australier belegte in der Gesamtwertung Rang sechs (+3:16), und macht somit Mut für die Zukunft.
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