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02.02.2026 14:23
EM: Frauen-Vierer im Finale - Männer knacken deutschen Rekord

Konya (rad-net) - Der deutsche Frauen-Vierer hat bei den Bahn-Europameisterschaften in Konya in der Türkei eine Medaille bereits sicher. Die Männer verbesserten den deutschen Rekord um drei (!) Sekunden. Chancen auf Edelmetall hat auch Maximilian Dörnbach im 1000-Meter-Zeitfahren.

Franziska Brauße, Lisa Klein, Mieke Kröger und Laura Süßemilch setzten sich in der Zwischenrunde mit einer Fahrzeit von 4:06,109 Minuten souverän gegen Frankreich (4:09,498) durch und erreichten damit das Große Finale und Gold und Silber. Ihre Gegnerinnen dort werden am heutigen Abend Ortszeit aus Großbritannien kommen. Die Britinnen brachen in 4:03,634 Minuten den Weltrekord des deutschen Vierers (4:04,242), der diesen bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio aufgestellt hatte.

Die Zwischenrunde in der Mannschaftsverfolgung der Männer war äußerst ereignisreich. Benjamin Boos, Max-David Briese, Felix Groß und Ben-Felix Jochum knackten den alten deutschen Rekord von 3:48,861 Minuten, aufgestellt bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio, waren in 3:45,853 Minuten so schnell unterwegs wie noch kein deutscher Vierer zuvor - und trotzdem reichte es am Ende nur zum sechsten Platz. Denn um den Einzug in die beiden Finalläufe ging es äußerst eng zu - abgesehen von Dänemark, welches das erste Team ist, das die 4000 Meter in unter 3:40 Minuten bestritt. Sie stellten mit einer Fahrzeit von 3:39,977 Minuten einen neuen Weltrekord auf. Finalgegner der Dänen wird die Schweiz (3:44,754) sein. Um Bronze fahren Frankreich (3:44,889) und Großbritannien (3:44,915).

In der Qualifikation zum 1000-Meter-Zeitfahren belegte Maximilian Dörnbach in 58,682 Sekunden den fünften Platz. Bestzeit fuhr der Franzose Etienne Oliviero in 57,811 Sekunden.

Gut ins Sprint-Turnier gestartet sind auch Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch, die inzwischen im Viertelfinale stehen. In der Qualifikation über 200 Meter fliegend fuhren sie auf die Plätze drei (10,010) beziehungsweise fünf (10,120) und kamen damit direkt ins Achtelfinale. Deutlich am schnellsten war Emma Finucane (9,759/Großbritannien). Im Achtelfinale setzte sich Friedrich klar gegen Zita Gheysens (Belgien) durch; Grabosch gewann gegen Alla Biletska (Ukraine).

Am heutigen Abend fallen die Entscheidungen in der Mannschaftsverfolgung und im 1000-Meter-Zeitfahren sowie im Punktefahren der Männer und Ausscheidungsfahren der Frauen. Dort werden die Teutenberg-Geschwister Tim und Lea Lin die deutschen Farben vertreten.


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