Egüés (rad-net) – Rubén Guerreiro hat spanische Berichte zurückgewiesen, wonach angebliche Probleme mit seinen Whereabouts-Meldungen der Grund für sein Aus bei Movistar zum Ende der Saison 2025 gewesen sein sollen. Der Portugiese reagierte damit auf einen Bericht der spanischen Tageszeitung AS.
Laut AS habe Guerreiro in der abgelaufenen Saison versäumt, eine Reise im Anti-Doping-Meldesystem ADAMS anzugeben. Dies habe zu einem «unüberbrückbaren Bruch» zwischen Fahrer und Team geführt. Guerreiro widersprach dieser Darstellung nun deutlich.
«Ich habe keinerlei Probleme mit meinen Aufenthaltsmeldungen. Ich habe nichts Illegales getan und noch nie eine Verwarnung wegen eines verpassten Tests erhalten», sagte der Portugiese. In seinen elf Jahren als Profi habe er «stets transparent und regelkonform gehandelt», betonte der 31-Jährige weiter.
Das spanische Team nahm bislang keine Stellung zu den Vorwürfen ein.
Guerreiro war 2023 von EF Education – EasyPost zu Movistar gewechselt. Zuvor hatte er unter anderem eine Giro-d’Italia-Etappe 2020 (UCI 2.UWT) gewonnen und 2022 die Mont Ventoux Dénivelé Challenge (UCI 1.1) für sich entschieden. Sein Einstand bei Movistar verlief mit dem Gesamtsieg bei der Saudi Tour (UCI 2.1) vielversprechend, danach wurde seine Zeit beim spanischen Rennstall jedoch von wiederkehrenden Verletzungsproblemen überschattet.
In den beiden letzten Jahren bei Movistar bestritt Guerreiro keine Grand Tour mehr. Sein Vertrag wurde nun nicht mehr verlängert. Für 2026 hat der Portugiese noch kein Team.
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