Flamanville (rad-net) – Aniek van Alphen (Seven Racing) hat den zweiten Lauf des Cross-Weltcups im französischen Flamanville gewonnen. Die Niederländerin dominierte das Rennen von Beginn an und sicherte sich nach sechs Runden ihren ersten Weltcup-Sieg überhaupt.
Van Alphen setzte sich bereits in der Anfangsphase des Rennens an die Spitze und fuhr von da an ein kontrolliertes Solo. Hinter ihr entwickelte sich ein spannender Kampf um die Podiumsplätze. Die französische Meisterin Amandine Fouquenet (Arkéa – B&B Hotels) holte nach einer starken Schlussrunde mit Rang zwei ihr bestes Weltcup-Ergebnis, während Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix – Deceuninck) bei ihrem Comeback nach einer Knieverletzung den dritten Platz belegte.
Schon nach der ersten Runde übernahm Van Alphen die Führung und setzte sich von Leonie Bentveld (Crelan – Corendon) ab. Hinter ihr formierte sich eine Verfolgergruppe mit ihrer Teamkollegin Inge van der Heijden und Alvarado, die jedoch früh in Rückstand gerieten. Im weiteren Verlauf baute Van Alphen ihren Vorsprung stetig aus, während Fouquenet und Alvarado sich auf den Runden vier und fünf ein packendes Duell um Platz zwei lieferten.
Auf der Schlussrunde konnte sich Fouquenet von der Niederländerin absetzen und den zweiten Platz sichern. Van Alphen kam schließlich 16 Sekunden vor der Französin ins Ziel, Alvarado folgte weitere sechs Sekunden dahinter.
Mit ihrem Sieg übernimmt Van Alphen nach zwei von zwölf Rennen auch die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung. Titelverteidigerin Lucinda Brand (Baloise – Glowi), die den Auftakt in Tabor gewonnen hatte, verzichtete auf einen Start in Flamanville, ebenso wie die Zweitplatzierte des Auftakts, Sara Casasola (Crelan – Corendon).
Deutsche Fahrerinnen waren beim französischen Weltcup nicht am Start.
Der dritte Weltcup findet am 7. Dezember im italienischen Terralba statt.
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