Sofia (rad-net) - Der Giro d'Italia 2026 (UCI 2.UWT) beginnt am Freitag, dem 8. Mai, in Bulgarien. Als prominentester Anwärter auf den Gesamtsieg gilt Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike), der die Italien-Rundfahrt erstmals in seiner Karriere bestreiten wird.
Zum Favoritenkreis zählen darüber hinaus weitere Klassementfahrer, auch wenn mit João Almeida (UAE Team Emirates – XRG) und dem Vorjahres-Dritten Richard Carapaz (EF Education – EasyPost) zwei namhafte Fahrer fehlen werden.
Neben dem dänischen Top-Favoriten starten jedoch auch ein paar vielversprechende deutsche Fahrer. Acht Deutsche werden den Giro am Freitag im bulgarischen Nessebar in Angriff nehmen.
Aus dem deutschen Team Lidl – Trek startet Max Walscheid in seine achte GrandTour. Tim Torn Teutenberg gibt hingegen sein Debüt. Beide werden im Sprintzug von Jonathan Milan eine wichtige Rolle einnehmen.
Aus dem zweiten deutschen Team starten mit Nico Denz und Ben Zwiehoff zwei erfahrene Profis. Denz wird vielleicht die ein oder andere Chance auf welligen Etappen als Ausreißer erhalten. Zwiehoff wird die zukünftige GrandTour-Hoffnung Giulio Pellizzari unterstützen.
Im Trikot des australischen Teams Jayco AlUla wird Pascal Ackermann einen Etappensieg jagen. Der mittlerweile 32-jährige Sprinter gewann beim Giro 2019 bereits das Punktetrikot. Sein Teamkollege Felix Engelhardt könnte hingegen einige Chancen auf aussichtsreiche Ausreißergruppen erhalten.
Florian Stork (Tudor) geht bereits in seinen vierten Giro. Der 29-Jährige präsentierte sich zuletzt in starker Form. Bei Eschborn-Frankfurt wurde er Neunter. Bei der Tour oft he Alps sprintete er aus dem ausgedünnten Hauptfeld gleich dreimal in die Top Ten. Ähnliches könnte er auch beim Giro probieren.
Jonas Rutsch (Lotto – Intermarché) wird nach drei Tour-Teilnahmen erstmals bei der Italien-Rundfahrt am Start stehen. Mit Milan Menten und Arnaud de Lie hat sein belgisches Team zwei Top-Sprinter dabei. Als Allrounder wird er versuchen sowohl die Sprinter als auch die Gesamtwertungshoffnung Lennart van Eetvelt zu unterstützen.
Die 2026er Ausgabe des Giro d'Italia führt das Peloton über 21 Etappen und knapp 3.500 Kilometer. Dabei sind im Verlauf der drei Rennwochen rund 49.000 Höhenmeter zu bewältigen.
Mit dem Start in Bulgarien nimmt die Italien-Rundfahrt in diesem Jahr außerhalb des Gastgeberlandes ihren Auftakt, ehe das Rennen in den folgenden Wochen wie gewohnt über zahlreiche schwere Etappen entschieden wird.
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