Yongpyong (rad-net) - Dario Lillo (Giant) hat beim Mountainbike-Weltcup in Yongpyong in Südkorea bei äußerst matschigen Bedingungen den Sieg eingefahren. Bester Deutscher war Julian Schelb (KMC-Nukeproof) auf Rang 16.
Wie schon in den Rennen zuvor, waren einige Teile der Strecke aufgrund des matschigen Untergrundes nicht befahrbar. Bergauf mussten die Mountainbiker ihr Rad viel schieben. «Das hatte zwischenzeitlich mehr mit einer Laufveranstaltung als mit einem Mountainbikerennen zu tun», sagte Bundestrainer Marc Schäfer.
Schelb hatte keinen guten Start erwischt und bereits in der ersten halben Runde viel Zeit verloren und lag jenseits von Platz 50. Danach konnte er sich aber mit guten Rundenzeiten bis auf Platz 16 nach vorne arbeiten. David List (Decathlon-Ford) war zu Beginn des Rennens recht gut unterwegs, büßte etwa zur Rennhälfte aber etwas Boden ein und wurde schließlich 23. Luca Schwarzbauer (Canyon) wurde nach einem Reifendefekt 40. Nationalfahrer Maximilian Brandl tat sich zu Beginn des Rennens etwas schwer, kam dann zwar besser in Tritt, wurde aber auch noch von einem Platten ausgebremst. Er überquerte als 46. den Zielstrich.
Am besten mit den Bedingungen kam Lillo zurecht, der auch den besten Start hatte und direkt die Konkurrenz unter Druck setzte. Lillo fuhr schließlich einem ungefährdeten Sieg vor Luca Martin (+1:46) und Charlie Aldridge (+2:39/beide Cannondale) entgegen.
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