Oudenaarde (rad-net) - Mathieu Van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat nach seinem zweiten Platz bei der gestrigen Flandern-Rundfahrt (UCI 1.UWT) die Überlegenheit von Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) anerkannt. Der Niederländer erklärte nach dem Rennen, selbst eine zeitweise Leistung von 650 Watt habe nicht gereicht, um dem entscheidenden Angriff des Weltmeisters am Oude Kwaremont zu folgen.
Pogacar hatte sich bei der letzten Passage des Oude Kwaremont entscheidend von Van der Poel gelöst und seinen dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt gefeiert. Im Ziel in Oudenaarde hatte der Slowene nach 278,2 Kilometern 34 Sekunden Vorsprung auf Van der Poel. Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – Hansgrohe) belegte bei seinem Debüt Rang drei.
«Ich hatte ein Problem: Hier fährt hier ein Phänomen herum», erklärte Van der Poel nach dem Rennen im Zielinterview. Er habe alles gegeben, doch Pogacar sei einfach stärker gewesen. Besonders bei der letzten Kwaremont-Auffahrt sei er am Limit gewesen, ehe er die entscheidende Beschleunigung seines Rivalen nicht mehr mitgehen konnte.
Auch Alpecin-Teamchef Philip Roodhooft wollte den zweiten Platz, im Interview nach dem Rennen, nicht als Niederlage einordnen. Van der Poel habe nichts falsch gemacht, vielmehr sei Pogacar an diesem Tag «unschlagbar» gewesen. Trotz der erneuten Niederlage wolle Alpecin nun mit Zuversicht auf Paris-Roubaix (UCI 1.UWT) blicken, wo Van der Poel in den vergangenen drei Jahren stets gewann.
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