Wichelen (rad-net) - Nach einem Rotlicht-Vorfall an einem Bahnübergang bei der heutigen Flandern-Rundfahrt (UCI 2.UWT) will die Staatsanwaltschaft Ostflandern offenbar gegen jene Fahrer vorgehen, die das Warnsignal missachtet und die Gleise dennoch überquert haben. Dies berichten die belgischen Medien VRT NWS und Het Nieuwsblad.
Der Zwischenfall ereignete sich in der frühen Rennphase im Ort Wichelen, als an einem Bahnübergang die Warnlichter auf Rot sprangen. Ein Teil des Feldes fuhr dennoch weiter, während die dahinter befindlichen Fahrer vor den sich senkenden Schranken anhalten mussten. Der spätere Sieger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) sowie Ronde-Debütant Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – Hansgrohe) befanden sich unter den weiterfahrenden Fahrern.
Die Rennjury griff anschließend ein und neutralisierte die Situation kurzzeitig, indem die vordere Gruppe auf die aufgehaltenen Fahrer warten musste.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die beteiligten Fahrer nun identifiziert und vor den Polizeirichter gebracht werden. Aus dem UCI-Reglement geht hervor, dass Fahrer an roten Signalen anhalten müssen. Unmittelbare Disqualifikationen hatte es im Rennen allerdings nicht gegeben.
Der Vorfall beeinflusste das weitere Rennen nicht weiter.
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