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Filippo Ganna nach der zehnten Etappe der Vuelta a Espana 2023. Foto: Wikimedia Commons/Foveon producciones, CC BY-SA 4.0
11.03.2026 07:24
Ganna warnt vor Diät-Obsessionen und plädiert für mehr Gelassenheit

Lido di Camaiore (rad-net) – Filippo Ganna hat nach seinem nächsten Zeitfahr-Coup bei Tirreno-Adriatico (UCI 2.UWT) jungen Fahrern geraten, sich nicht in Zahlen, Ernährung und Trainingsplänen zu verlieren. «Ernährung ist wichtig, methodisch zu sein ist gut, aber mental unbeschwert zu sein ist wichtiger», sagte der Italiener nach seinem Sieg im Einzelzeitfahren am Montag.

Ganna stellte bei seinem fünften Zeitfahr-Etappenerfolg bei Tirreno-Adriatico zugleich eine neue Bestmarke auf: Mit 56,868 Kilometern pro Stunde fuhr er die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit in der Geschichte des Tirreno-Zeitfahrens. Insgesamt stammen 31 seiner 38 Profisiege aus Zeitfahren.

Trotz seiner akribischen Arbeit im Training und im Windkanal bezeichnete sich der 29-Jährige aber nicht als «Zeitfahr-Nerd». Er setze bewusst weniger auf den permanenten Blick auf Wattzahlen und Details, auch im mentalen Bereich. «Im Gegensatz zu vielen habe ich keinen Mentalcoach oder Sportpsychologen. Wenn ich Zweifel habe, spreche ich lieber mit Freunden, die wenig vom Radsport verstehen», erklärte Ganna. Diese könnten oft den Punkt treffen, den er selbst nicht sehe.

Vor allem den Umgang junger Fahrer mit Ernährung kritisierte Ganna mit einem Augenzwinkern. Er beobachte in sozialen Netzwerken, wie Nachwuchsfahrer strikt Diät hielten und Essen abwögen: «Dann muss ich lächeln, und ich denke daran, wie ich meinen ersten WM-Titel im Zeitfahren gewonnen habe: mit Nutella, Rührei und Bacon.»

In diesem Winter habe er selbst versucht, die Ernährung besonders streng zu kontrollieren – «nach einer Woche bin ich eingebrochen», sagte er. Danach kehrte er zu seinem bisherigen Ansatz zurück. Weniger Essen helfe zwar beim Abnehmen, doch wenn er mehr esse, leide er weniger, und verliere dennoch Gewicht. Für Ganna ist deshalb klar: Der Radsport dürfe nicht zur Obsession werden: «Ich mag die methodische Seite und die Forschung, aber ich bin nicht so verbissen wie viele andere.»


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