Lüttich (rad-net) - Demi Vollering (FDJ United-Suez) hat zum dritten Mal nach 2021 und 2023 den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen. Nach 156 Kilometern setzte sich die Europameisterin im Alleingang durch.
Die Anfangsphase war von zahlreichen Angriffen aus dem Peloton geprägt, doch keiner Fahrerin gelang es, sich einen nennenswerten Vorsprung herauszufahren. Erst nach rund 40 Kilometern konnte sich Femke Gerritse (SD Worx-Protime) alleine absetzen. 80 Kilometer vor dem Ziel war ihre Flucht aber auch bereits wieder beendet.
Nach einigen halbherzigen Ausreißversuchen bildete sich eine gefährliche Spitzengruppe mit acht Fahrerinnen, darunter Antonia Niedermaier (Canyon-Sram-Zondacrypto), Elise Chabbey (FDJ United-Suez), Maeva Squiban (UAE-Team ADQ) und Noemi Rüegg (EF Education-Oatly). SD Worx-Protime war den Angriff nicht mitgegangen und machte nun das Tempo im Feld. Im Vorfeld der Côte de La Redoute, etwa 35 Kilometer vor dem Ziel, wurde die Gruppe wieder gestellt.
Und dort setzte Vollering dann auch die entscheidende Attacke. Zunächst lagen Katarzyna Niewiadoma (Canyon-Sram-Zondacrypto), Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech) und Isabella Holmgren (Lidl-Trek) nur 20 Sekunden hinter der Niederländerin, verloren aber auf den folgenden Kilometern und über die nächsten beiden schweren Anstiege immer mehr an Boden.
Während Vollering den Sieg souverän mit 1:29 Minuten Vorsprung einfuhr, blieb der Kampf um die übrigen Podiumsplätze bis zum Schluss spannend. An der Côte de Roche-aux-Faucons schloss Anna van der Breggen (SD Worx-Protime) zu Pieterse, Niewiadoma und Holmgren auf. Im Sprint um Platz zwei war Pieterse dann vor Niewiadoma und Van der Breggen am schnellsten.
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