Oudenaarde (rad-net) - Ein Zwischenfall am Koppenberg hat am Donnerstag die Streckenbesichtigung einiger Profi-Teams vor der Flandern-Rundfahrt (UCI 2.UWT) am Sonntag beeinträchtigt. Nachdem ein Müllwagen auf der Abfahrt die Bodenhaftung verloren hatte, war der berühmte Kopfsteinpflaster-Anstieg vorübergehend mit Schlamm verschmutzt und zeitweise gesperrt.
Wie es hieß, war neben dem Lastwagen noch ein weiteres Fahrzeug in den Vorfall verwickelt. Dadurch wurde viel Erde auf die Straße und das Kopfsteinpflaster geschüttet, sodass der Anstieg erneut gereinigt werden musste. Erst einen Tag zuvor war der Abschnitt bereits gesäubert worden.
Von der Sperrung betroffen waren unter anderem Mannschaften, die in den Flämischen Ardennen ihre geplante Streckenbesichtigung für das zweite Monument der Saison absolvierten. Auch Red Bull – Bora – Hansgrohe, um Überrschungsstarter Remco Evenepoel, mussten ihre Trainingsplanungen anpassen.
Noch vor dem Mittag wurde der Koppenberg aber wieder freigegeben, sodass die Teams ihre vorgesehenen Routen ohne Umweg fahren konnten. Eine weitere gründliche Reinigung des Anstiegs soll heute und in den nächsten Tagen erfolgen.
In den sozialen Medien kursierten gestern Nachmittag diverse Videos von Profiteams, die den rutschigen Koppenberg überquerten, und dabei teils ihre Räder schieben mussten.
Der Koppenberg zählt zu den Schlüsselstellen der Flandern-Rundfahrt und wird im Rennen am Sonntag nach etwas weniger als 50 Kilometer vor dem Ziel überquert.