Frankfurt (rad-net) - Die Finalteilnehmer des Deutschlandpokals im Radball 2026 stehen fest. Am vergangenen Wochenende wurden die Halbfinals ausgetragen, bei denen sich jeweils die Favoriten behaupteten. Die ersten Zwei jeder Gruppe erreichten das Finale.
Als einzige Mannschaft ohne Punktverlust erreichte der RSV Waldrems (Björn Bootsmann/Marcel Schüle) das Finale. Beim Spieltag der Gruppe 1 in Denkendorf gewann das Duo alle vier Spiele gegen RV Sulgen (8:4, Manuel Ehrmann/Lukas Öhler), VC Darmstadt (6:4, Markus Dörr/Luca Kovacevic), RKV Denkendorf (4:3, Valentin Notheis/Felix Weinert) und TuS Iserlohn 2 (8:2, Cedric Perla/Jan Pannach). Den zweiten Platz belegten die Gastgeber aus Denkendorf, die sich knapp vor Darmstadt durchsetzten. Beide Teams verbuchten zwei Siege und zwei Niederlagen. Dank des besseren Torverhältnisses kam Denkendorf, das zwei klare Siege gegen Sulgen (2:0) und Iserlohn 2 (8:4) eingefahren hatte, weiter. Der direkte Vergleich war zugunsten Darmstadts (2:1) ausgegangen.
Spannend bis zum Schluss war es in Gruppe 2, denn die drei ersten Mannschaften der Tabelle kamen alle auf neun Punkte. RMC Stein (Michael Birkner/Robert Mlady) gewann 5:4, gegen RSV Kissing (Martin Egarter/Dr. Thomas Kieferle), 9:1 gegen TuS Iserlohn 1 (Sven Holland-Moritz/Daniel Endrowait) und 8:5 gegen RVC Prechtal (Simon Becherer/Marco Joos), scheiterte dann aber im letzten Spiel gegen RVW Naurod 1 (Marco Wagner/Till Wehner) mit 3:4 Toren. Naurod 1 hatte zuvor gegen 10:6 gegen Iserlohn 1 und 9:2 gegen Prechtal gewonnen, verlor aber das Spiel gegen Naurod knapp mit einem 1:2. Kissing wiederum, das mit der Niederlage gegen Stein in den Spieltag gestartet war, setzte sich in seinen weiteren Spielen gegen Prechtal (4:1), Iserlohn 1 (8:3) und eben Naurod 1 durch. Aufgrund des Torverhältnisses belegte Stein vor Naurod und Kissing Platz eins in der Tabelle.
In Gruppe drei, die genauso wie Gruppe 2 in Wiesbaden spielte, gab es eine kleine Überraschung. Dort kam SV Nordshausen (Marius Hermanns/Luca Grellert) mit drei Siegen gegen RVW Naurod 2 (12:5, Timo Wagner/Pascal van Klev), RV Gärtringen (4:3, Jannes Müller/Simon Becker) und RSV Großkoschen 2 (7:2, Oscar Müller/Vin Görlich) sowie einer Niederlage gegen RSV Großkoschen 1 (3:7, Eric und Tim Lehmann) mit neun Punkten auf Platz eins der Tabelle. Die favorisierten Lehmann-Zwillinge gewannen außerdem das Spiel gegen die eigene zweite Mannschaft (6:3), ließen dann aber Punkte beim 2:2-Unentschieden gegen Gärtringen und einer Niederlage mit 3:5 Toren gegen Naurod 2 liegen. Das reichte für Großkoschen 1 aber, um mit sieben Punkten dennoch weiterzukommen.
Das Finale des Deutschlandpokals findet am 16. Mai im badischen Wallbach statt. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
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